Waterkant-Ausflug

Wir haben uns mal rausgewagt aus dem Hamburger Startup-Event-Kosmos und waren vor drei Wochen in Kiel beim Waterkant #startupSH Festival!  Ein paar Eindrücke haben wir nun mal in einem Blogpost zusammengetragen.

Am 15. und 16. Juni fand bereits das zweite Mal das Waterkant Festival im hohen Norden statt. Ein interessantes Programm, viele neue Trends, eine sehr detailreich gestaltete Location, wissenshungrige junge Entrepreneure und erfahrene Gastredner aus der Startup-Szene Schleswig-Holsteins und ganz Deutschland erwarteten uns! Eine frische Brise und ein Fischbrötchen an der Location direkt am Wasser durften natürlich auch nicht fehlen! Der Plan für die zwei Tage enthielt Vorträge, Workshops, Keynotes, Paneldiskussionen, Talks, Meetups und ganz viel Technologie zum Anfassen und Mitmachen.

Wir konnten einiges Spannendes mitnehmen und wollen euch dies nicht vorenthalten:

Beim Panel „War-Stories – Angel Investing aus Investoren und Gründerperspektive“ mit Dirk Freise (war auch bei uns bereits Speaker beim eBizz Talk), Dr. Dirk Müller, Dr. Peter Rehders und Andrej Steinberg wurde diskutiert, was wichtig ist, damit eine Zusammenarbeit zwischen VCs und Startups entsteht. Der sogenannte „Nasenfaktor“ wurde dabei sehr oft genannt, denn die Chemie muss nach Meinung der vier Männer immer stimmen. Zusätzlich muss das Gründer-Team harmonisch und im besten Fall „gut gemixt“ sein, sowie eine „normale“ Einstellung haben. Außerdem ist es den vier Speakern wichtig, zu erfahren, warum das Problem jetzt gelöst werden sollte und der Markt dafür bereit ist.

In der Session „Gründer stellen sich vor – Was ihr schon immer über Gründer wissen wolltet“ mit Stephan Senkbeil von Sonoware (Hersteller einer Technologie zur Ausblendung von Umgebungsgeräuschen in Autos für eine einfachere Kommunikation) und Max Wersing von BasicButler (Shoppingservice für Männerunterwäsche) wurde viel über die Stolpersteine und Erfolgsmeilen der Anfänge berichtet. Dran bleiben und an seine Idee glauben lohnt sich!

Andrej Steinberg (Analyst bei btov) erklärte dann beim Vortrag „What Investors Look For in a Pitch“ die, für ihn und seine Company wichtigsten, Punkte, um über eine Investition nachzudenken. Er nannte folgende acht Bereiche, mit denen auch wir uns sehr gut identifizieren können:
1. Executive Summary       2. Team
3. Product & Service          4. Markt & Wettbewerb
5. Geschäftsmodell            6. Finanzen
7. Beteiligungsstruktur     8. Roadmap

„Do your Homework“ gab er den angehenden Entrepreneuren noch als Tipp mit auf den Weg und meint damit, dass man sein Brennen für ein Thema und seine Informiertheit im Pitch zeigen soll. Zudem sollte man nicht zu „pushy“ sein. Auch wies er darauf hin, dass es wenig erfolgsversprechend sei, schlicht eine E-Mail an einen VC für eine Pitch-Anfrage zu senden. Lieber solle man über Startup-Veranstaltungen, Messen oder die Portfolio Companies direkt in Kontakt treten. Das kommt uns bekannt vor – und deswegen freuen wir uns auch schon wieder sehr auf den Ideensturm nächste Woche.

Nach ausgiebigem Networking und mit neuen Einblicken ging es zurück nach Hamburg! Wir freuen uns auf das weitere Miteinander in der Startup-Szene Deutschland und ein noch stärkeres Vernetzen des Nordens!